TAI CHI Schule Sonthofen

Gelassenheit – Koordination – Flexibilität – Stressabbau – die Mitte finden

Was ist Tai Chi

Tai Chi Chuan oder umgangssprachlich Tai Chi  ist eine alte chinesische Bewegungskunst,  die Heilkunst, Kampfkunst und Meditation vereint.

Tai Chi ist ein Weg des Lebens, praktiziert in den chinesischen Kultur seit mehr als tausend Jahren.

Vor allem in jüngerer Zeit wird es häufig als System der Bewegungslehre oder der Gymnastik betrachtet, das der Gesundheit, der Persönlichkeitsentwicklung und der Meditation dienen kann.

Charakteristisch sind die weichen, sehr langsamen Bewegungen.

Im Zentrum des Übens stehen meistens eine oder mehrere sogenannte Formen, klar umschriebene Abläufe aufeinander folgender, meist fließend ineinander übergehender Bewegungen. Die grundlegenden Formen sind Einzelformen, bei denen jeder Übende die Bewegungen für sich ausführt. Die Formen stellen dabei oft den Kampf gegen einen imaginären Gegner dar, daher stammt auch die inzwischen selten verwendete Bezeichnung chinesisches Schattenboxen für das Taijiquan. Überwiegend wird die Form synchron in der Gruppe geübt und auch im Unterricht führen Lehrer und Lernende die Form in der Regel gleichzeitig aus.

Eine Form setzt sich aus mehreren „Bildern“ (Einzelbewegungen) zusammen, die in ihrer Abfolge festgelegt sind.

Sie haben klangvolle Bezeichnungen wie „Der Kranich breitet seine Flügel aus“, „Die Mähne des Pferdes teilen“ oder „Die Nadel vom Meeresgrund holen“.

Da die Bewegungen des Tai Chi Chuan der Natur und den Bewegungen der Tiere abgeschaut sind, bringen sie die Übenden wieder verstärkt mit der eigenen Beweglichkeit in Kontakt.

Grundlagen sind Entspannung, Balance, Bewegung aus der Mitte und eine gute Verbindung mit der Erde — auch „Verwurzelung“ genannt.

Die Achtsamkeit gegenüber inneren und äußeren körperlichen Vorgängen schult das Konzentrationsvermögen.

Wer fasziniert ist von den eleganten Bewegungen des Tai Chi wird dies mit etwas Ausdauer und durch geduldiges Üben erlernen.

Quelle:
Wikipedia
Hilmar Fuchs – Der Tanz des Kranichs